Der grosse Manipulator – oder warum ‘öise Bruno’ trotz allen Betrügereien immer kriegt, was er will

Wer so Politik mache, „dessen Glaubwürdigkeit ist völlig im Keller“ (Doris Fiala), er hat nämlich „gezielt einen Weg gewählt“, der als „klarer Missbrauch“ zu werten ist (Röbi Koller), abgesehen davon, ist er zumindest „nicht sonderlich anständig“ (Pascale Bruderer). Die Rede ist vom grossen Manipulator Bruno Hug und seinen Unterschriftsaktionen.

Man erinnert sich: Eine Facebook-Gruppe die Brunos Herzenswunsch unterstützte (‚Polen raus! – Bruno rein auf Schloss Rapperswil!’) wuchs in wenigen Tagen auf über 1000 Mitglieder, wie ‚öise Bruno’ dem Schweizer Fernsehen stolz vermeldete. Aber: die wenigsten der rund 1000 Prominenten  waren wirklich Mitglieder, man hatte sie mit einem Trick auf die Facebookseite gehievt. „Das ist ein klarer Missbrauch. Die Person, die das programmiert hat, wusste das genau, denn da wird  gezielt ein Weg gewählt, den Facebook erlaubt“, meinte eines der Opfer, Röbi Koller, dazu.

Bruno Hug seinerseits wollte dann vor der Kamera zum Thema nichts mehr sagen.

Er ist für solche Manipulation auch anderweitig bekannt. Um in den Vorstand des Landschaftsschutzes zu kommen z.B., brachte er gleich seine Wähler als Neumitglieder mit. Man kennt ihn so in Rapperswil-Jona. Vielleicht macht ihn das gerade so populär in gewissen Kreisen. Wie die Hälfte der Italiener ja den Berlusconi gerade wegen seiner Skandale  liebte: „È un furbo“, er ist eben ein Schlaumeier, sagten sie und hofften, ihnen falle vom Tisch des Schlaumeiers auch gelegentlich etwas ab.

Wer’s seinerzeit verpasst hat: http://www.srf.ch/player/video?id=85c4dda8-d29b-4c5e-91fd-d9fbb58555f7

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